dietmarzoeller
  Schreiben ist eine gute Medizin
 






„Schreiben ist eine gute Medizin“ hat Dietmar Zöller als Titel für sein neues Buch – es ist sein zehntes – gewählt. Der Satz könnte als eine Art Resümee über seinen Büchern stehen, in denen er tagebuchartige Aufzeichnungen
veröffentlicht hat: „Wenn ich mit euch reden könnte…“ (1989) „Ich gebe nicht auf.“ (1992) „Ich wollte, dass wir uns verstehen.“ (2009) „Schreiben ist eine gute Medizin.“ (2013)
Da der Autor nicht verständlich sprechen kann, bekam das Schreiben von Kindheit an eine große Bedeutung. Das Schreiben ermöglichte Kommunikation, aber es hatte immer auch eine therapeutische Funktion. Das Schreiben setzte eine umfassende Selbstreflektion in Gang, kompensierte mannigfache Besonderheiten in der
Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung und letztendlich beruhigte das Schreiben, wenn das gestresste Nervensystem zu entgleisen drohte. Daher der Vergleich mit einer Medizin, die dem Organismus von außen zugeführt wird.
Schreiben aber ist eine Aktivität, die dem eigenen Wollen, Fühlen und Denken entspringt. Zöllers Selbstzeugnisse wollen Mut machen, es mit dem Schreiben zu
versuchen, wenn das Sprechen nicht oder nur eingeschränkt klappt.
 
 
 


 
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